Die Entwicklungsgesellschaft
Für die rasche Umsetzung des Konzeptes wurde 1993 die Entwicklungsgesellschaft
gegründet, die das Projekt steuert und koordiniert. An der Gesellschaft
waren die Stadt Duisburg und das Land NRW mit jeweils 50 % beteiligt.
Dieser Vorgehensweise liegt die Erkenntnis zugrunde, das die zügige
Entwicklung eines derart komplexen Projektes innerhalb der normalen Arbeitsabläufe
einer Großstadtverwaltung nicht machbar ist. Mit der Beteiligung
des Landes an einer solchen Entwicklungsgesellschaft wird zudem die landespolitische
Bedeutung der Entwicklung dieses Standortes dokumentiert. Seit 2004 ist
die Stadt Duisburg alleiniger Gesellschafter.
Die Aufgabe der Entwicklungsgesellschaft ist es, für die Realisierung
des Gesamtprojektes mit Hilfe von privaten Investoren zu sorgen und die
Steuerung und Koordinierung aller hierfür erforderlichen Planungen
und Maßnahmen zu übernehmen. Die Gesellschaft erbringt dabei
Leistungen unterschiedlicher Art, die die Entwicklung des Standortes und
der Infrastruktur aber auch die Entwicklung einzelner Projekte sowohl
in ihrem Prozess als auch in ihrer fachlichen Qualität umfassen.
Dieser Entwicklungs- und Dienstleistungsauftrag umfasst damit
verschiedene Funktionen:
Das Management von Standortentwicklung
Die Entwicklung von Standortprofilen, Nutzungsideen und -konzeptionen
Die Erstellung von Vermarktungs- und Verwertungskonzepten
Die Vermarktung des Standortes
Die Aufgaben der Gesellschaft werden dabei sowohl für den gesamten
Standort als auch für einzelne Flächen wahrgenommen. Objektbezogen
wird auf der Grundlage eines Geschäftsbesorgungsvertrages für
alle städtischen Grundstücke Entwicklungsarbeit durchgeführt.
Bei Grundstücken von privaten Eigentümern leistet die Gesellschaft
Unterstützung bei der Objektentwicklung.
Eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft hilft dabei – neben der Akquisition
und dem Standortmarketing – vor allem die Vernetzung aller Planungen,
der Entscheidungen, der Auftragsabläufe und Realisierung zu einem
zielorientierten, zeitlich strukturierten und koordinierten Prozess.
Die INNENHAFEN DUISBURG Entwicklungsgesellschaft mbH
hat Kugeln für das Signet gewählt, weil sie für die elementaren
Bestandteile des Projektes Innenhafen Duisburg stehen:
die blaue Kugel für das Wasser, den Standort Hafen;
die rote Kugel für Energie, den Arbeits- und Technologieaspekt;
die grüne Kugel für die Erde, Wohnen, Ökologie
und Grünanlagen;
die transparente/weiße Kugel für Luft, Atmen,
Freizeitkultur.
Die Kugeln betonen die Vielfältigkeit des Projektes.
Ihr Ensemble beinhaltet Beweglichkeit, Veränderung und Offenheit.
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