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Flanieren, joggen, walken, auf einen Sprung ins Museum gehen oder auf
einen Happen ins Restaurant, ein kühles Glas am Ufer genießen
oder die grüne Ruhe eines Parks, den Schiffen zusehen oder die imposante
Kulisse alter Industrie-Architektur erkennen – all das ermöglicht
der Duisburger Innenhafen und zwar mitten im Herz der Großstadt.
Spaziergänger haben die Wahl zwischen verschiedenen Varianten der
momentan reizvollsten Runde im Duisburger Stadtgebiet. Einmal um den Innenhafen
– eine gute Stunde ist einzukalkulieren – oder verschiedene
Möglichkeiten der Abkürzung, wahlweise über einen Damm
oder über eine spektakuläre, filigrane Hängebrücke,
die bei Bedarf einen eleganten Buckel macht für passierende Schiffe.
Zwei Museen liegen am Weg: Das Kultur- und Stadthistorische Museum bietet
Einblicke in Duisburgs Geschichte. Auch in die Vergangenheit des Innenhafens,
der einstmals mit seinen mächtigen Mühlen- und Speichergebäuden
die „Kornkammer des Ruhrgebietes" war. Dazu gibt es ständig
Wechselausstellungen über die Entwicklung der Menschen in Zeit und
Raum. Wenige Schritte weiter lockt die Sammlung Grothe Liebhaber moderner
Gegenwartskunst zum Eintritt in ein unvergleichliches Museum in einem
wirkungsvoll auf den neuen Inhalt umgebauten ehemaligen Backsteinspeicher.
Stammgäste des Innenhafens sind derzeit vor allem vom zügigen
Fortgang der Bauarbeiten für die zahlreich entstehenden Wohn-, Behörden-
und Gewerbebauten fasziniert. Jeden Tag ein anderes Bild, ständig
neue Eindrücke.
Die Marina markiert mit zunächst 133 Liegeplätzen den Ausgangspunkt
für den Boots-Tourismus im Ruhrgebiet: Zwischenstopp für durchreisende
Freizeit-Skipper und Heimathafen für eine Flotte von Hausbooten,
die nach dem Willen der NRW-Landesregierung künftig auch ohne Sportboot-Führerschein
über die Flüsse und Kanäle zwischen Duisburg und Dortmund
gesteuert werden soll.
Es gibt viele gute Gründe, im Innenhafen vor Anker zu gehen –
zum Urlaub für ein Stündchen oder auch mehr.
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